Grundschule – Baubeginn verzögert sich
7. November 2010 | Von Derik Eicke

Die SPD Oberneuland ist sehr zufrieden, dass die Planungen zum Neubau der Grundschule gut vorangehen. „Der Kostenplan für den Bau steht und der Architektenwettbewerb ist entschieden. Leider wird sich der Baubeginn auf Januar oder Februar verzögern, da es interne Differenzen bezüglich der Bauweise gab“, so der SPD-Vorsitzende Derik Eicke. Laut Informationen der SPD Oberneuland gab es das Bestreben im Hause des Senators für Bau, Umwelt, Verkehr und Europa den nach der Senatsbeschlusslage geltenden “Passivhaus-Standard” zum Tragen zu bringen. Durch diese Intervention verzögerte sich bei der Immobilien Bremer der Bauantrag für das Schulgebäude. Die Sozialdemokraten stellen klar, dass es bei der Planung der Grundschule diesen Senatsbeschluss noch gar nicht gab. „Glücklicherweise hat sich unsere Position durchgesetzt, da die Ausführung im Passivhausstandard zur Folge gehabt hätte, dass man den ganzen Wettbewerb noch einmal hätte ausschreiben und durchführen müssen. Dann hätte sich der Baubeginn um sehr viele Monate verzögert“, so Eicke. Nun wird die Grundschule wie geplant als Niedrigenergiehaus gebaut. Um dieses große und wichtige Projekt für Oberneuland in Zeiten der knappen Kassen umzusetzen hat die SPD Oberneuland über all die Monate den ständigen Kontakt zur Innenstadt gehalten. Dabei war der Bildungspolitische Sprecher der Bürgerschaft Mustafa Güngör ein sehr wichtiger und zuverlässiger Partner für die Sozialdemokraten. Vorstandsmitglied Wolfgang Rohdenburg: „Ohne Mustafa Güngör und unsere Senatorin Renate Jürgens-Pieper wären wir nie auf die Prioritätenliste des Landes Bremen für den Neubau gekommen.“ Insgesamt wurden dafür 3,1 Millionen Euro für den Neubau und 340000 Euro für die Sanierung eines Gebäudeteils in den Haushalt eingestellt. Der Bürgerschaftsabgeordnete Mustafa Güngör weiter: „Die Zustände in Oberneuland für die Kinder, aber auch das Lehrerkollegium sind völlig unzureichend. Ich freue mich, dass wir durch die sehr gute Zusammenarbeit vor Ort diese Verhältnisse bald stark verbessern können. Allerdings ist die zeitliche Verzögerung mehr als ärgerlich, da wir von der Immobilien Bremen darüber nicht informiert wurden. Die Fertigstellung der Grundschule ist nun für Januar oder Februar 2012 geplant. Danach wird die Schule über ausreichende Klassen-, Hort- und Differenzierungsräume verfügen.“